Webinar zum Thema Mobilitätsplattform

Im Juli 2021 wurde im Rahmen des kommunalen Mobilitätsmanagements ein Webinar zum Thema „Mobilitätsplattformen“ durchgeführt. Welche Mobilitätsangebote und dazugehörige Informationen sind aus Sicht der Städte und Landkreise notwendig, um Mobilität flexibel zu gestalten?
Folgende Referenten haben von ihren Erfahrungen und den jeweiligen Umsetzungen berichtet:

Abschließend gab es einen gemeinsamen Austausch zur Entwicklung einer Mobilitätsplattform in der Region. Bisher beinhaltet die VRB-App eine eingeschränkte Multimodalität: Fußwege können bis zu einer bestimmten Zeit ebenso angewählt werden wie das (eigene) Fahrrad als Verkehrsmittel. Die App ermöglicht verschiedene Individualisierungen: z.B. in Hinsicht auf Barrierefreiheit das Umgehen von Treppen, die Voreinstellung Niederflurbusse, Anpassen der Gehgeschwindigkeit, eine Vorlesefunktion und die Auswahl von drei Sprachen. Neben Fahrplanauskünften erlauben POI und das Anzeigen von Linien und Haltestellen in einer interaktiven Karte eine Orientierung vor Ort. Bevorzugte Ziele können mit Symbolen und verschiedenen Farbgebungen ebenso gespeichert werden wie bevorzugte Verbindungen und der Startbildschirm den Bedürfnissen entsprechend vor eingestellt werden. Zukünftig werden vor allem Buchungs- und Bezahl-Möglichkeiten sowie inter- und multimodales Routing weiter ausgebaut.

Die Mobilitätsplattform kann eine WIn-Win-Situation für ÖPNV, Kommunen und Kundschaft sein. Wichtig ist hier, gleichzeitig nutzungsfreundlich zu sein, d.h. auch Erwartungen und Wünsche abzudecken, als auch die Möglichkeit der Steuerung zugunsten des Umweltverbundes zu nutzen. Wünschenswerte Funktionen sind unter anderem die Buchung von Radabstellanlagen, Mikromobilität z.B. E-Scooter, touristische Sehenswürdigkeiten.